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N° 1255
28.05. - 03.06.2022

nächste Aktualisierung
am 04.06.2022


Pasticcio

Aus vollen Kehlen

Noch lange werden auch die Schulen noch an den Spuren laborieren, die zwei Jahre Corona hinterlassen haben. Dazu gehören aber nicht nur all die Unterrichtsausfälle in den klassischen Fächern wie […]
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Ausgabe 3/2022

Zlata Chochieva

Küsse der Sonne

Als Debüt ihrer neuen Label-Partnerschaft setzt die russische Pianistin Mozart-Werke in Beziehung mit Skrjabin.

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Bayreuth Baroque

Hoch-Adel der Barockoper

Endlich wieder Leben in Wilhelmines alter Amüsierbude: Bei diesem Festival strahlt das Markgräfliche Welterbe-Opernhaus im Countertenor-Glanz.

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Unterm Strich

Ramsch oder Referenz?

CDs, vom Schreibtisch geräumt.

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Rezensionen der Woche

Jeden Samstag neu!

César Franck

„Les Djinns“, Variations symphoniques, „Triptyques“ pour piano

Alfred Schnittke, Valentin Silvestrov, Dmitri Schostakowitsch

„Outcast“

The Composers’ Orchestra Berlin

„Holding Pattern“

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TV-Programm

Bachs Messias

Donnerstag, 02. Juni – MDR 23:40 Uhr, 125 Min.

Immer wieder hat Johann Sebastian Bach Episoden aus dem Leben des Jesus von Nazareth in meisterhafte Musik gesetzt. In seinen Kantaten, Oratorien und Passionen komponierte und interpretierte er die Wirkungsgeschichte des Erlösers aus den Erzählungen des Neuen Testaments: die Ankündigung von Christi Geburt, die Weihnachtsgeschichte, Gleichnisse und Wunder Jesu und schließlich die Leidensgeschichte, Auferstehung und Himmelfahrt. Der Bachfest-Intendant Michael Maul hat 2021 diesen Zyklus zusammengestellt, der „Bachs Messias“ in zwölf Konzerten an fünf aufeinanderfolgenden Tagen zum Erklingen brachte. Er vereint 33 ausgewählte Kantaten, die Matthäus-Passion sowie Weihnachts-, Oster- und Himmelfahrtsoratorium, die von der ersten Riege der Bach-Interpreten aufgeführt wurden. Darunter finden sich Künstler wie Ton Koopman, Masaaki Suzuki, Hans-Christoph Rademann, Gotthold Schwarz, Václav Luks und sein Collegium 1704, der RIAS Kammerchor und die Akademie für Alte Musik Berlin unter Justin Doyle sowie die Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner. Foto: MDR/Christiane Fritsch
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Neuerscheinungen

Bolcom - Complete Rags for Piano (Hyperion)

Der Ragtime gilt als „klassische“ amerikanische Musik und war mit seiner charakteristisch synkopischer Rhythmik ein Vorläufer des Jazz. Er hatte seine Hochzeit von 1900 bis 1914 und wurde in den 1960er Jahren von einigen amerikanischen Komponisten wiederentdeckt und weiterentwickelt. Einer dieser neuen Ragtime-Komponisten ist William Bolcom (*1938). Seine Stücke sind in ihren Charakteren sehr unterschiedlich. Mal klingen sie dandyhaft elegant wie der „Tabby Cat Walk“, mal sind sie voller brahmsischer Melancholie wie der „Graceful Ghost Rag“, mal vermitteln sie eine ausgelassene Stimmung wie „Eubie’s Luckey“. Ein großer Fan von William Bolcoms Rags ist der kanadische Supervirtuose Marc-André Hamelin, der die Stücke gerne mal als Zugabe in seinen Recitals darbietet. Nun hat er sie komplett bei seinem Label Hyperion als Doppelalbum eingespielt, und dies so mitreißend, dass man den CD-Player gerne auf Repeat stellen möchte. Klasse!
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Online-Artikel

Stanisław Moniuszko

Polnischer Schubert

Leidenschaftlicher Glaube und ein Talent reich an lyrisch-emotionalen Elementen: Moniuszkos Kirchenmusik wird wiederentdeckt.

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Quartet Gerhard

Sternendeuter der Moderne

Ein neuer Name: Das junge Quartett hat sich aufgemacht, die großen Unbekannten der Moderne zu suchen. Denn Streichquartette können nur die Besten schreiben.

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Nächstes Heft: 25.03.2022

CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

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Kommentare

Pasticcio

Sehr geehrter Herr Fischer, es gibt das schöne Wort "insinuieren". Was wollen Sie mit diesem […] mehr

Julia Smirnova, Konstantin Manaev, Georgy Sviridov, Johanna Doderer, Zoltán Kodály u. a., „The Songs of Our Neighbours“ (Werke für Violine und Violoncello)

In der Tat ein ganz wunderbares Album zweier amitionierter und begnadeter Musiker. Virtuos und […] mehr

Tempo, Tempo?

Zwischen dem C-Dur-Präludium und dem in D-Dur gibt es einen signifikanten Unterschied: Das […] mehr

Paavo Järvi

Irrtum, das große Repertoire (Mahler, Bruckner) hat Paavo Järvi bereits mit dem exzellenten […] mehr

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