home

N° 1229
27.11. - 03.12.2021

nächste Aktualisierung
am 04.12.2021



Startseite · Klartext · Pasticcio

György Kurtag (c) laverdi.org

Pasticcio

Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Altmeister mit Erstling

Bis zum Schluss hat man nicht die Hoffnung aufgegeben, dass György Kurtágs enger Musiker- und Komponistenfreund Pierre Boulez doch noch plötzlich mit einer Oper um die Ecke kommt. Es sollte aber nicht sein. Dafür bringt nun Kurtág die von ihm gleichermaßen heiß erwartete Oper heraus. Am 15. November wird es so weit sein: Nach siebenjähriger Arbeit hat der inzwischen 92-jährige ungarische Jahrhundertkomponist die Partitur seiner Beckett- Oper „Fin de partie“ (Endspiel) dem Dirigenten Markus Stenz überreicht, der die 450-seitige Partitur an der Mailänder Scala in der Regie von Pierre Audi uraufführen wird. „Bei Beckett geschieht extrem wenig im Stück – und dem entspricht Kurtág musikalisch“, so Stenz. „Beide beherrschen die Kunst, mit ganz wenigen Tönen respektive Worten ganz viel zu sagen.“ Nicht nur die Neue Musik- Szene, sondern die Musikwelt ist schon jetzt gespannt.

Reinhard Lemelle, RONDO Ausgabe 5 / 2018



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Gefragt

René Jacobs

Klingendes Drama

Zum Jubiläumsjahr hat sich der belgische Dirigent und Musikforscher Beethovens „Leonore“ […]
zum Artikel

Musikstadt

Ein Juwel in der Lombardei

Bergamo

Wochenend-T(r)ip: Bergamo ist schön und pittoresk. Man isst hervorragend, und im November gibt es […]
zum Artikel


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Zum Warmwerden: Von Tenören, die gerne auf der Rasierklinge zwischen Kunst und Kommerz reiten, ist es ja bekannt. Das aber auch Instrumentalisten „ihr“ Weihnachtsalbum aufnehmen, hat Seltenheitswert. Zumal, wenn es auch noch so glückt wie im Fall des Harfenisten Xavier de Maistre. Der verbindet gleich mehrere Programmideen. So ist dieses Album nämlich nicht nur Begleitmusik fürs Weihnachtszimmer, sondern auch eine Verneigung vor einem großen Kollegen unter den Konzertharfenisten, […] mehr


Abo

Top