Responsive image

Pure Imagination

Eric Reed

Impulse/Universal IMP 12592
(55 Min., 7/1997) 1 CD

Der neo-traditionalistische Umkreis von Wynton Marsalis bringt immer wieder im besten Sinne gediegene Musiker hervor: Der Pianist Eric Reed und der Bassist Reginald Veal, die sich mit Ray-Brown-Schlagzeuger Gregory Hutchinson zum Trio ergänzen, haben ihre Geschichtslektionen gelernt und sind somit bestens präpariert für ein didaktisch angelegtes Konzeptalbum mit einigen der schönsten Musicalmelodien aus den Jahren 1930 bis 1980 (einschließlich Ouvertüre, Finale und Zugabe). Reed erinnert harmonisch mehrfach an McCoyTyner, dem er bei aller technischen Beherrschung seiner Mittel leider nichts Originäres hinzufügt. Unabhängig davon ist den dreien eine spritzige, jederzeit stimmige Aufnahme voll rhythmischer Abwechslung gelungen. Die Ausblendungen allerdings sind eine ärgerliche Unsitte des (Pop-)Produzenten Tommy LiPuma.

Mátyás Kiss, 28.02.1998



Diese CD können Sie kaufen bei:

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.




CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Ein paar vorgegebene Noten, aber auch viel frei Improvisiertes – fast wie im Jazz. Beschrieb Nils Mönkemeyer seinen neuen diskografischen Ausflug nach Italien jüngst im Radio. Und ja, wer sich etwa erinnert, was Patricia Kopatchinskaja dem Konzerte wie am Fließband produzierenden Antonio Vivaldi unlängst auf der Geige andichtete – zugeben deutlich radikaler, als Mönkemeyer hier vorgeht – fühlt sich darin bestätigt. Es gibt Spielraum. Nun ist Mönkemeyer Bratscher, begegnet also […] mehr »


Top