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Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Money & Music

Klar, mit rund 120 Millionen Dollar pro Jahr kann auch ein Top- Orchester wie das Los Angeles Philharmonic nur die gröbsten Sprünge machen. Zum Glück aber hat man finanzkräftige Fans, die einem […]
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Digitalisierte Zentrale der Neuen Musik

Wer sich auch heute noch auf intellektuell höchstem Niveau mit den aktuellen Phänomenen, Stilen und Dokumenten der zeitgenössischen Musik beschäftigen will, der fährt einmal im Jahr nach […]
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Leserkommentare


Danke, dass Rondo dieses Thema aufgreift! Ich finde es höchste Zeit, dass diese schmutzigen alten Männer endlich beim Namen genannt und für ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden. Schlimm genug, dass es jetzt erst passieren kann - wie Sie [...]
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Gerhard Oppitz, Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti

Sinfonie Nr. 2 e-Moll; Suite aus „Der Bürger als Edelmann“

DG/Universal 4798180

Vielleicht eine etwas andere Meinung: Dies ist bereits Mutis 4. Bruckner-Einspielung. Bruckner 4 und 6 mit den Berlinern (EMI), Bruckner 9 mit Chicago (CSO resound). Ehrlich gesagt hat mich bisher keine wirklich [...]
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Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons

Sinfonie Nr. 5

BR-Klassik/Naxos 900150

Mahler-Konzert-Routine Verglichen mit der unlängst von BR-Klassik übertragenen, geradezu erschütternd insistierenden wie atemberaubend stringent auslotenden Aufführung der Mahler-5ten durch das Staatsopern-Orchester unter Chef Kyrill Petrenko - [...]
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Krystian Zimerman

Klaviersonaten D 959 & 960

DG/Universal 479 7588

Der 'sonnige' Zimerman-Schubert Nachdem ein Altvorderer der Musikkritik vorwitzig wie meist dunkle und geheimnisvolle Kammern in Schuberts Spätwerk durch Krystian Zimermans neue Sonatenaufnahme als endlich geöffnet und sonnig durchleuchtet und [...]
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Leserbriefe

Michael Bahr, Frankfurt am Main

Schaler Nachgeschmack

Ach, sehr geehrter Herr Königsdorf, gerade las ich Ihren Artikel über das New Yorker Orchester "The Knights" und ... nun ja, ein etwas schaler Nachgeschmack bleibt, der gar nichts mit dem Orchester an sich zu tun hat, sondern mehr mit den Vergleichen, die Sie aus dem journalistischen Hut zaubern um Ihr Objekt der Beschreibung in umso helleren Farben glänzen zu lassen. Um zur Sache zu kommen: Bedarf es wirklich des mittlerweile doch reichlich abgestandenen Bildes des frustierten (aber finanziell ordentlich "gepamperten") deutschen Musikbeamten um die jungen, ach so krativ-ungebundenen amerikanischen Musiker ins Bild zu setzen? Gerade Sie als Musikjournalist müssten doch wissen, dass gerade Deutschland mit seinem hohen Staatsanteil in der Kulturfinanzierung eine weltweit einzigartige Musik- und Orchesterlandschaft zu bieten hat. Wenn ich mir diese deutschen (Beamten-)Orchester anhöre - und das tue ich oft - dann ist da von Frustration wenig zu spüren. Und solange die deutschen "Beamtenorchester" so gute (von wirtschaftlichen Erwägungen oft freie) Konzertprogramme auf so hervorragendem musikalischem Niveau spielen, wie sie es in der Regel tun, gönne ich den Musikern ihren Beamtenstatus von ganzem Herzen.

Wolfgang Finsterer, Hamburg

Geteilte freude

Gerade der erste Satz der Rezension des Hamburger "Rheingolds", es herrsche "eitel Freude bei den Hamburgern, seit Simone Young dort als Opernchefin agiert" trifft überhaupt nicht zu. Bei mir wie auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis herrscht Wut und Enttäuschung über die äußerst konventionelle Spielplangestaltung von Frau Young; davon, dass sie anspruchsvolles und anregendes Musiktheater z. B. von Konwitschny und Karoline Gruber absetzte, um sie zum Teil durch belanglose Inszenierungen abzulösen (Rosenkavalier!) ganz zu schweigen. Man hätte z. B. die Möglichkeit gehabt, im Händel-Gedenkjahr Grubers faszinierende, freilich auch verstörende Inszenierung des "Giulio Cesare" wieder aufzunehmen, stattdessen: ein konzertanter "Messiah" - wie originell! Ebenso Fehlanzeige bei zeitgenössischer Musik: das "modernste" Stück, das im "Großen Haus" zu sehen ist: Brittens "Tod in Venedig". Dass es Nono, Zimmermann, Reimann gibt (die ja auch schon "Klassiker" sind), scheint noch nicht bis in die Chefetage der Staatsoper durchgedrungen zu sein - von Uraufführungen ganz zu schweigen. Die wenigen Lichtblicke im Repertoire ("Pelleas und Melisande", "Dialog der Karmeliterinnen") stammen typischer Weise aus der Ära Metzmacher, dessen Arbeit wie auch die seiner Vorgänger bis hin zu Liebermann durch Frau Young und die Hamburger Kulturpolitik zerstört wurde. Entertainment und der ein Eintrag im "Guiness-Buch der Rekorde" scheint in Hamburg mittlerweile wichtiger als zu zeigen, was Oper auch sein kann: eine der an- und aufregendsten Kunstformen, die es gibt.

Erdmann Karsten,

Pseudopolitisches Denunziantentum

Sehr geehrte Damen und Herren, ich will mich nicht in wortreichen Tiraden ergehen; es sein nur gesagt, daß mir beim Lesen der "Meistersinger"-Rezension (Orfeo) übel geworden ist. Pseudopolitisches Denunziantentum plattester Art muß herhalten, wenn der nicht genehme Künstler (Böhm) anders nicht zu packen ist. Damit steht Ihr Rezensent in einer totalitären Tradition, die er vorgibt, zu bekämpfen. Warum "durfte" Karl Böhm 1986 die "Meistersinger" dirigieren? Vielleicht, weil das Klima noch nicht so denunziatorisch vergiftet war wie wir es gegenwärtig leider erleben.

Uwe Sandvoß, Hanau

Bügelnde Hausfrauen

Die musikalischen Leistungen eines Ensembles wie „I Musici“, jenes Inbegriffs der Vivaldi-Renaissance der 60er und 70er Jahren, als braves Hintergrundgeplänkel für bügelnde Hausfrauen, im weiteren Verlauf auch noch als betulich zu bezeichnen, wie es Christoph Braun (Rondo 3/08, S. 15) tut, ist doch allerhand. Meines Erachtens gibt es bis heute, um ein Beispiel zu nennen, - trotz Nigel Kennedy und Giovanni Antonini - keine bessere, leidenschaftlichere, ja spannendere Einspielung der „Vier Jahreszeiten“ als die von „I Musici“ mit Felix Ajo. Als bügelnder Hausmann würde ich beim Hören dieser Aufnahme sicher vor Begeisterung Knöpfe ausreißen oder Brandlöcher produzieren.

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Verlosungen

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„LICHT“ – ein Drama über die blinde Pianistin Maria Theresia Paradis.

Zum Kinostart des Historiendramas verlost RONDO drei Pakete mit Kinokarten und der Klavierpartitur „Sicilienne“, einer Komposition der Pianistin Maria Theresia Paradis.
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Gewinner unserer Verlosungen

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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Im Italien des 19. Jahrhunderts ist für Instrumentalisten nicht viel zu holen. Die großen Komponisten dieser Zeit: Alle schrieben sie Oper. Verdi, Puccini, Rossini, Donizetti, es ist zum Verzweifeln (zumindest aus Sicht der Kammermusik- und Orchesterfreunde)! Doch muss man nur ein wenig Schatzgräber-Instinkt mitbringen und gründlich suchen, wie es die Münchener Cellistin Raphaela Gromes und Pianist Julian Riem für ihre Debüt-CD bei Sony getan haben, und man stößt doch auf die eine oder […] mehr »


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