Startseite · Klartext · Pasticcio

Pasticcio

Meldungen und Meinungen aus der Musikwelt

Virtuelles Pling und Plong

Schon Musikphilologen wie Friedrich von Drieberg fanden im 19. Jahrhundert heraus, auf welchen Instrumenten die alten Griechen zu spielen pflegten. Wie sich aber etwa das harfenähnliche Epigonion anhörte, wusste bis heute niemand so recht. Jetzt aber hat es das Team vom italienischen Forschungsprojekt ASTRA tatsächlich geschafft. Dafür haben Musikwissenschaftler historische Beschreibungen, archäologische Funde und Vasenabbildungen analysiert und das gesamte Wissen gleich auf mehrere Großrechner verteilt. Und kaum war die Enter-Taste gedrückt, spuckten die Labor- Boxen nach 16 Stunden Rechenzeit ein gezupftes Epigonion aus. Nachhören lässt sich das unter: http://www.astraproject.org/download.html

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 5 / 2008



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Gefragt

Jos van Immerseel

„Die Vergangenheit holt mich ein“

Seinen 70. Geburtstag feiert der belgische Dirigent und Pianist am 9. November. Mit seinem […]
zum Artikel »

Pasticcio

Verbeugung vor einem Großen!

Wenn es einen Musiker gibt, der den Ehrentitel „Legende“ verdient, dann Menahem Pressler. Denn […]
zum Artikel »




Top