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Volles Haus: Symphonic Mob Berlin 2015 (c) Christoph Hengelhaupt/dso-berlin.de

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Hauptsache Ihr habt Spaß!

Laut Duden ist ein Flashmob eine „kurze, überraschende öffentliche Aktion einer größeren Menschenmenge, die sich anonym, per moderner Telekommunikation dazu verabredet hat.“ So weit die nüchterne Definition eines Phänomens, das schon merkwürdige Blüten getrieben hat. So gab es in Berlin etwa einen „Burger“-Flashmob, zu dem sich 700 Personen verabredet hatten, um bei einer Fastfood-Kette eine einzige riesige Bestellung von 10.300 Burgern aufzugeben. Oder in Speyer wurde ein „Zumba-Dirndl-Lederhosen-Flash-Mob“ organisiert, bei dem das Publikum in entsprechender Tracht zu erscheinen hatte. Etwas seriöser geht’s dagegen bald an insgesamt fünf Orten beim „Symphonic Mob“ zu. Jeder, der gerne sein Instrument mit großer Begeisterung spielt und schon mal mit einem Top-Orchester musizieren wollte, bekommt dafür jetzt die Gelegenheit! In Berlin, Bremen, Köln, Rostock und Frankfurt an der Oder treffen sich dann an öffentlichen Plätzen die Profimusiker mit den Laienmusikern und lassen den falschen Ton schon mal falschen Ton sein. Mit dabei sind immerhin die Bremer Philharmoniker (25.6.), das Gürzenich-Orchester Köln (9.7.), die junge norddeutsche philharmonie (Rostock) sowie das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt / Oder (18.9.). Und den Startschuss gibt nach den erfolgreichen „Symphonic Mob“-Konzerten in 2014 und 2015 auch in diesem Jahr wieder das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin.
Am 16.5. können sich alle Musiker jeden Alters am Leipziger Platz treffen, um tatsächlich unter der Leitung von Stardirigent Kent Nagano Werke von Bizet, Verdi und Wagner zu spielen. Die entsprechenden Noten kann man sich natürlich schon vorab auf der Website www.symphonic-mob.de runterladen. Und wer sich traut, bekommt neben der unbezahlbaren Erfahrung vor Ort auch ein exklusives „Symphonic Mob“-T-Shirt geschenkt.

Guido Fischer



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