Kammerorchester Basel

Gefragt

Blind gehört

Maurice Steger: „In welcher Sprache gurgelt sie denn?“

Maurice Steger, geboren 1971 in Winterthur, gehört zu den wichtigsten Blockflötisten der Gegenwart im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Gepriesen als „Paganini der Blockflöte“, wurde
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Boulevard

Ein Schuss Jazz, eine Prise Film, ein Löffel Leichtigkeit: Bunte Klassik

Welcher ist der meistbearbeitete Klassik-Komponist? Die Chancen stehen gut, dass es sich um Johann Sebastian Bach handelt. Kaum ein Ensemble, das seine Musik nicht zumindest in Arrangements spielen ka
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Andreas Scholl

Bach, eiskalt und kompromisslos

Als Chorbube hat Andreas Scholl erstmals Bach gesungen, als Countertenor ist er ihm treu geblieben. Doch um seine neue Aufnahme mit Bach-Kantaten – der ersten seit 1998 – bibberte nicht nur er.
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Sol Gabetta

Hand aufs Herz, Frau Gabetta!

Ein großer schöner Ton, Leidenschaft, Disziplin und Genauigkeit des Spiels – so viel weibliche Celloseligkeit haben wir seit den Tagen der großen Jacqueline du Pré nicht mehr erlebt. Die kaum 28-jährige Sol Gabetta wurde in Argentinien geboren, aufgewachsen ist sie in Spanien und der Schweiz, ihr Lebensmittelpunkt liegt heute in und um Basel. Nach Barock und Romantik erobert sie sich nun mit dem Kammerorchester Basel die Welt der Wiener Klassik. Im RONDO-Fragebogen träumt die Techno-Gegnerin von klassischer Musik, die endlich wieder allen gehören soll.
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Giovanni Antonini

Klassisch-barocker Doppelagent

»Seine ›Eroica‹ ist ein Husarenritt: aggressiv, kraftvoll, schlank und anmutig«, so rühmte RONDO-Autor Christoph Braun im letzten Heft die neue Beethovenaufnahme von Barockflötist und Orchesterleiter Giovanni Antonini. Mittlerweile hatte unser Journalist die Gelegenheit, den rührigen Italiener persönlich zu sprechen, dessen Idol – man höre und staune – Carlos Kleiber heißt.
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Neue Händelaufnahmen

Sassone in Svizzera

Ein Händelruck geht durch die Musikwelt: Seit der Hallenser Musikwissenschaftler Hans-Georg Hofmann Konzertdramaturg beim Basler Kammerorchester ist, fördern die rastlosen Schweizer ein Händeljuwel nach dem anderen zu Tage. Über seine neuesten Trouvaillen und die jüngsten Projekte sprach er mit RONDO-Autor Guido Fischer.
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Marijana Mijanović

„Wir machen Musik und keine Wissenschaft“, sagt Marijana Mijanović. Die in Serbien geborene Sängerin gehört mit ihrer koloraturgewandten, dunklen und androgynen Altstimme zu den großen Hoffnungen der Alte-Musik- Szene. Carsten Niemann traf sie im ziemlich coolen neobarocken Saal der Villa Elisabeth in Berlin Mitte.
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Angelika Kirchschlager

Verfechterin der Wahrheit

Angelika Kirchschlager (38) gehört zu den populärsten Mezzosopranen der Gegenwart. Ausgebildet von Walter Berry, wurde sie 1993 Mitglied der Wiener Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2006 in Debussys „Pelléas et Mélisande“. Auf ihrem neuen Album singt sie erstmals Händelarien. Robert Fraunholzer sprach mit der ebenso schlagfertigen wie sympathischen Sängerin.
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Rezensionen

Georg Friedrich Händel

Athalia

Nuria Rial, Lawrence Zazzo, Geraldine McGreevy, Charles Daniels u.a., Vocalconsort Berlin, Kammerorchester Basel, Daniel Moult, Paul Goodwin

DHM/Sony 88697 72317-2
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Antonio Vivaldi, Leonardo Vinci, Johann Adolf Hasse, Charles Dieupart u.a.

Baroque Twitter (Arien und Sonaten)

Nuria Rial, Maurice Steger, Kammerorchester Basel

dhm/Sony 88985497582
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Giovanni Paolo Colonna, Giuseppe Torelli, Giacomo Antonio Perti, u.a.

Bologna 1666 (Concerti & Sinfonien)

Kammerorchester Basel, Julia Schröder

dhm/Sony 88985315592
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Leopold Hofmann, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn

Cellokonzerte

Sol Gabetta, Kammerorchester Basel, Sergio Ciomei

RCA/Sony Music 88697 54780-2
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Johann Friedrich Fasch

Concerti & Ouvertüren

Giuliano Sommerhalder, Kammerorchester Basel, Julia Schröder

DHM/Sony BMG 88697 44641-2
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Georg Friedrich Händel

Duetti Amorosi

Nuria Rial, Lawrence Zazzo, Kammerorchester Basel, Laurence Cummings

DHM/Sony BMG 88697 21472-2
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Johann Sebastian Bach

Kantaten

Andreas Scholl, Julia Schröder, Kammerorchester Basel

Decca/Universal 478 2733
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Joseph Haydn, Joseph Martin Kraus

L´Homme de génie (Sinfonien Nr. 19, 80 & 81; Sinfonie VB 147; Haydn-Sinfonien Vol. 5)

Giovanni Antonini, Kammerorchester Basel

Alpha/Note 1 ALP 676
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Georg Philipp Telemann

Opernarien

Nuria Rial, Julia Schröder, Kammerorchester Basel

Deutsche harmonia mundi/Sony 88697 922562
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Igor Strawinski, Gian Francesco Malipiero, Alfredo Casella

Pulcinella Suite, Ricercari per undici istrumenti, Scarlattiana

Kammerorchester Basel, Christopher Hogwood

Arte Nova/BMG 74321 92765-2
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Georg Friedrich Händel

Riccardo Primo

Lawrence Zazzo, Nuria Rial, Geraldine McGreevy, Tim Mead u.a., Kammerorchester Basel, Paul Goodwin

DHM/SonyBMG 88697 17421-2
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Giovanni Bononcini, Antonio Caldara, Antonio Lotti, Bernardo Pasquini, Alessandro Scarlatti u.a.

Sacred Duets (Arien und Duette)

Valer Sabadus, Nuria Rial, Kammerorchester Basel

Sony 88985323612
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Arthur Honegger, Bohuslav Martinů, Igor Strawinski

Sinfonie Nr. 4, Toccata e due canzoni, Konzert in D (Klassizistische Moderne Vol. 1)

Kammerorchester Basel, Christopher Hogwood

Arte Nova/BMG 7 43218 62362 2
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Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 5 u. 6

Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini

Sony Classical 88697 64816-2
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Ludwig van Beethoven

Sinfonien Nr. 1 und 2

Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini

Oehms Classics/Codaex OC 605
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Ludwig van Beethoven

Sinfonien Nr. 3 Es-Dur u. Nr. 4 B-Dur

Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini

Sony BMG 88697 192522
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Ludwig van Beethoven

Tripelkonzert op. 56, Ouvertüre aus „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43, „Egmont“-Ouvertüre op. 84, „Coriolan“-Ouvertüre op. 62

Giuliano Carmignola, Sol Gabetta, Dejan Lazić, Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini

Sony 88883763622
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Franҫois Devienne, Luigi Gianella, Christoph Willibald Gluck, Ignaz Pleyel

„Revolution“ (Flötenkonzerte)

Emmanuel Pahud, Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini

Warner 2564627678
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Gab es einen größeren Goethe-Verehrer unter den Komponisten als Ludwig van Beethoven? Den Poeten lernte Beethoven 1812 kennen, da hatte er sich von dessen Werken schon längst zu eigenen Kompositionen inspirieren lassen, vor allem zu einer ausgedehnten Bühnenmusik zum Trauerspiel „Egmont“. Eine geniale Mischung aus Poesie bzw. poetischer Andeutung und musikalischer Ausgestaltung, aus Worten und Klang. Diese Musik habe er „bloß aus Liebe zum Dichter geschrieben“, meinte Beethoven in […] mehr »


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