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Be My Love – A Tribute To Mario Lanza

Joseph Calleja, Steven Mercurio, BBC Symphony Orchestra

Decca/Universal 478 3531
(57 Min., 2/2012)

Auf den Spuren von Mario Lanza wandelt Joseph Calleja mit seinem vierten Soloalbum und lädt zu einer Zeitreise zurück in die 50er-Jahre ein. Nach dem mitreißenden Genuss dieser CD kann ich jedem Stimmenliebhaber mit einer Schwäche für Nostalgie und große Emotionen (und – zugegebenermaßen – einen Schuss Pathos) nur raten, nicht lange zu zögern und sich vom derzeit besten italienischen Tenor entführen zu lassen.
Lanza war es, der mit seinem Film "The Great Caruso" in Calleja den Wunsch erweckte, Opernsänger zu werden. Und diese Begeisterung für den amerikanischen Kollegen überträgt sich unmittelbar. Sogar einige der Originalarrangements konnten rekonstruiert werden und machen das Fifties-Feeling perfekt. Doch auch die übrigen Arrangements, zumeist von Dirigent Steven Mercurio, der mit Schmiss und Hingabe maßgeblich zum begeisternden Gesamteindruck beiträgt, orientieren sich am damaligen Geschmack. Zwei Drittel der 18 Musiknummern setzen sich aus Songs und Canzoni zusammen, das letzte Drittel machen Opernarien aus, eine Gewichtung, die durchaus der "Vorlage" entspricht. Ich zögere nicht, einmal mehr Eulen nach Malta zu tragen und zum wiederholten Mal von dieser herrlichen Stimme zu schwärmen: ein geschmeidiger, schmelzreicher Tenor mit exzellenter Höhe und exquisitem Phrasierungsgeschmack – und dazu zum Schwelgen schön. Kaufen! Kaufen! Kaufen!

Michael Blümke, 13.10.2012



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