home

N° 1223
16. - 22.10.2021

nächste Aktualisierung
am 23.10.2021



Responsive image

Echolot

Subtone

Skip Records/Soulfood SKP 9084
(65 Min., 4/2008) 1 CD

Das Debüt des jungen Quintetts Subtone erntete durchweg lobende Worte. Besonders beeindruckt zeigte sich Till Brönner, der meinte: "Subtone hat mich glücklich gemacht, und das ist gar nicht so leicht!" Vielleicht erinnern ihn die fünf Süddeutschen, die sich beim Studium in Berlin kennen gelernt haben, an seine Karriereanfänge. Denn auch auf seiner zweiten Einspielung pflegt das Quintett den guten alten Hardbop wie einst Brönner – allerdings in einer ausgefuchsten, modernisierten Form.
Trompeter Magnus Schriefl, Saxofonist Malte Dürrschnabel, Pianist Florian Höfner, Bassist Benjamin Hiesinger und Schlagzeuger Peter Gall setzen auf durchdachte Arrangements und elegant-organische krumme Metren. Die Art, wie sich Trompete und Saxofon die Themen teilen – als besonders gewitztes Beispiel sei das Ping-Pong-Spiel der beiden Stimmen in der Komposition "Rubato" genannt – lässt einen zuweilen an Nils Wülker denken. Wo der aber heftig mit dem Pop flirtet, bleibt Subtone streng seiner hochwertigen Jazzausbildung treu. Schriefl und Dürrschnabel können einiges und wollen das auch zeigen. Wenn es etwas an der gelungenen Aufnahme zu bemängeln gibt, dann höchstens die juvenile Abneigung dagegen, sich kurz zu fassen und mal auf einen Schnörkel zu verzichten. Sei’s drum. Wer viel zu sagen hat, darf das.

Josef Engels, 03.04.2009



Diese CD können Sie kaufen bei:

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Der Beginn ist bekanntlich eine sehr delikate Phase. Womit also fängt man an, als junges Klaviertrio, die ersten Schritte machend auf dem diskografischen Karriereweg? Das Silver Trio hat für sein Album-Debüt Beethoven, Rachmaninow und Bernstein ausgewählt. Eine durchaus merkwürdige Kombination, nicht weil man Musik verschiedener Epochen nicht auf einer CD vereinen dürfe – ganz im Gegenteil, so machen es viele Ensembles teils mit großem Erfolg. Da einem aber irgendwie keine Verbindung […] mehr


Abo

Top