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N° 1272
24. - 30.09.2022

nächste Aktualisierung
am 01.10.2022



Camille Saint-Saëns

Violinkonzert Nr. 3

Frank Peter Zimmermann, Osloer Philharmoniker, Mariss Jansons

EMI 5 55184 2
(1994) Komponiert: 1880, Uraufführung: 1881 in Paris

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Camille Saint-Saëns

Violinkonzert Nr. 3

Itzhak Perlman, Orchester von Paris, Daniel Barenboim

DG 410 526-2
Komponiert: 1880, Uraufführung: 1881 in Paris

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Camille Saint-Saëns

Violinkonzert Nr. 3

Chee-Yun, London Philharmonic Orchestra, Jesús López Cobos

Denon CD-18017
(1996) Komponiert: 1880, Uraufführung: 1881 in Paris

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Trotz der dominierenden Sologeige hat der Orchesterpart von Saint-Saëns' Violinkonzert Nr. 3 durchaus gleiche Wertigkeit. Frank-Peter Zimmermann und Mariss Jansons setzen am konsequentesten auf diesen sinfonischen Aspekt des Konzertes. Durch sie erfährt man am greifbarsten, wie meisterhaft es gebaut ist. Zimmermann zeigt sich als Interpret, bei dem Formgefühl, Stilempfinden und Sinngebung eine fruchtbare Symbiose bilden.
Itzhak Perlman und Daniel Barenboim finden sich zu einem stimmigen Gespann zusammen. Für Perlman ist das Material willkommene Gelegenheit, seine immensen farb- und stimmungsgebenden Möglichkeiten sowie seine Spiellust genüßlich ausleben. Jesús López Cobos lässt Chee-Yun die ihrer Jugend gemäßen Reize unbeschwert vorführen: Spaß an purer geigerischer Raffinesse, federndes, lebendig wirkendes Phrasieren. Ihr Ton bleibt auch in den sportlichsten Passagen schlank und hell leuchtend, was Saint-Saëns besser bekommt als "zu viel Öl".

Wolfgang Wendel




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