Responsive image

Three Guys

Lee Konitz, Steve Swallow, Paul Motian

Enja/Edel Contraire ENJ-9351-2
(51 Min., 5/1998) 1 CD

In den letzten Jahren gab es eine Schwemme neuer Konitz-CDs. Die mit den “drei Jungs” ragt aus der Welle klar heraus: Der stilbildende Altist der Cool-Ära, zum Aufnahmezeitpunkt siebzig Jahre alt, spielt hier so entspannt und beseelt wie selten, was er sicher auch der ebenbürtigen Unterstützung kaum jüngerer Asse ihres Instruments zu verdanken hat. Zwar sind weder Swallows gitarristisch behandelter fünfsaitiger E-Baß noch Motians eigentümlich gestischer Umgang mit dem Schlagzeug-Set derzeit unterrepräsentiert, doch hier bekommen die skeptischeren Jazzfreunde die Begründung für die Allgegenwart der drei nachgeliefert: Von guter Qualität kann es nie zuviel geben. Ob unter den jüngeren wohl drei zu finden wären, die einander nicht nur vergleichbar gut zuhören können, sondern deren Identität nach nur wenigen Takten so zweifelsfrei feststünde?

Mátyás Kiss, 28.02.1999



Diese CD können Sie kaufen bei:


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.




CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Ein paar vorgegebene Noten, aber auch viel frei Improvisiertes – fast wie im Jazz. Beschrieb Nils Mönkemeyer seinen neuen diskografischen Ausflug nach Italien jüngst im Radio. Und ja, wer sich etwa erinnert, was Patricia Kopatchinskaja dem Konzerte wie am Fließband produzierenden Antonio Vivaldi unlängst auf der Geige andichtete – zugeben deutlich radikaler, als Mönkemeyer hier vorgeht – fühlt sich darin bestätigt. Es gibt Spielraum. Nun ist Mönkemeyer Bratscher, begegnet also […] mehr »


Top