home

N° 1281
26.11. - 02.12.2022

nächste Aktualisierung
am 03.12.2022



Responsive image

Love Songs

Lena Horne

RCA/BMG 09026 63604 2
(50 Min., 1941 - 1962) 1 CD

Der stimmkräftige Broadway-Star Lena Horne fehlt in manch einschlägigem Jazzlexikon. Dabei finden sich auch in ihren Einspielungen hübsche Jazzsoli (deren Urheber wir gerne erfahren hätten). Lena Horne sang - mit übrigens beneidenswert exakter Intonation - zum Großteil dasselbe Repertoire wie viele Kolleginnen, die mit Shows und Musicals nie direkt in Berührung kamen. Dank ihrer Bühnenerfahrung aber versteht man jedes einzelne Wort auf Anhieb.
Diese leider nicht chronologisch angeordnete Sammlung von Liebesliedern endet mit der ältesten berücksichtigten Aufnahme: einem 1941 vom Charlie-Barnet-Orchester sekundierten "You're My Thrill" voller melodramatischer Tremoli. Im selben Jahr war sie dann noch bei einem gewissen Lou Bring und der mit Streichern verstärkten Big Band von Artie Shaw zu Gast.
Ein Zeitsprung versetzt uns in die Fünfzigerjahre, als Hornes Ehemann Lennie Hayton das Begleitensemble leitete. Das Gefühlsklima, das die Arrangements widerspiegeln, hat sich gegenüber der nicht nur klangtechnisch entrückten Kriegszeit deutlich gewandelt - was Lena Horne nicht davon abhält, für heutige Begriffe enorm dick aufzutragen. Diese kerngesund wirkende, extrovertierte Form der Darbietung macht einen nicht unerheblichen Teil des Hörvergnügens aus.

Mátyás Kiss, 30.03.2000



Diese CD können Sie kaufen bei:

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Beim Namen Galilei denkt man sofort an den genialen Mathematiker und Astronomen Galileo Galilei, der mit seiner exakten Messmethodik die modernen Naturwissenschaften maßgeblich mitbegründete. Doch zur Familie Galilei gehörten auch zwei bedeutende Musiker: Galileos Bruder Michelangelo Galilei und der gemeinsame Vater Vincenzo Galilei. Beide waren hervorragende Lautenisten, Vincenzo setzte sich auch intensiv mit den physikalisch-akustischen Grundlagen der Musikproduktion auseinander und […] mehr


Abo

Top