Responsive image

A Brighter Day

Dominik Grimm

Edition Collage/Fenn Music EC 510-2
(40 Min., 12/1997) 1 CD

Der vierundzwanzigjährige ehemalige Chorknabe Dominik Grimm hat sich für sein Jazz-Debüt das Trio des Gitarristen Thomas Wallisch ausgesucht. Während es bei Wallisch weder an dessen elektrischen noch akustischen Spiel etwas zu mäkeln gibt, macht Grimm den Eindruck eines verirrten Schlagersängers, ohne gleichzeitig etwa die Aura des jugendlichen Chet Baker zu verströmen. Seine Intonation ist zwar in Ordnung, aber die Artikulation läßt gelegentlich zu wünschen übrig, und den Gehalt der Worte nimmt ihm keiner so ganz ab - am wenigsten beim anspruchsvollen “Lush Life”. Es muß nicht immer der Blues sein, aber etwas mehr Leben (und Leiden) im Rücken könnte Grimm helfen, das Image des unbedarften Yuppies abzuschütteln.

Mátyás Kiss, 30.04.1998



Diese CD können Sie kaufen bei:

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.




CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Ein paar vorgegebene Noten, aber auch viel frei Improvisiertes – fast wie im Jazz. Beschrieb Nils Mönkemeyer seinen neuen diskografischen Ausflug nach Italien jüngst im Radio. Und ja, wer sich etwa erinnert, was Patricia Kopatchinskaja dem Konzerte wie am Fließband produzierenden Antonio Vivaldi unlängst auf der Geige andichtete – zugeben deutlich radikaler, als Mönkemeyer hier vorgeht – fühlt sich darin bestätigt. Es gibt Spielraum. Nun ist Mönkemeyer Bratscher, begegnet also […] mehr »


Top