Responsive image

The Rev and I

Phil Woods

Blue Note/EMI 4 94100 2
(67 Min., 1/1998) 1 CD

Phil Woods erweist sich auch auf seiner neuesten CD als der größte lebende Altsaxofonist in der Charlie-Parker-Nachfolge neben Jackie McLean. Mit seiner klaren Artikulation und seinem strahlenden Ton ist er unverwechselbar. Einst hat er zusammen mit Johnny Griffin, dem “Little Giant” des Tenorsaxofons, und dem Schlagzeuger Ben Riley zusammen in Thelonious Monks legendärem, aber kurzlebigen Nonett gespielt. Eine Wiedervereinigung dieser Band gab den Anstoß zu diesem Album. Neben Griffin und Riley sind noch Cedar Walton am Klavier und Peter Washington am Bass dabei. Eine lockere “Blowing Session” war angesagt. Phil Woods spielt herrliche, weit ausgreifende Linien. Johnny Griffin ist zwar nicht mehr der druckstarke “schnellste Tenorist der Welt”, dafür haben seine Exkurse altersweise an verdichteter Aussagekraft gewonnen. Die Rhythmusgruppe swingt locker und Cedar Waltons Chorusse sind wie immer ein Musterbeispiel an Eleganz.

Thomas Fitterling, 31.01.1999



Diese CD können Sie kaufen bei:


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.




CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Nordlicht: Aus dem damals dänischen Holstein stammend, wird Dieterich Buxtehude im Frühling 1668 der neue Kirchenmusiker an St. Marien in Lübeck. Mit der Übernahme von Amt (und Heirat der Tochter) von Franz Tunder führt er auch dessen „Abendmusiken“, festliche und groß besetzte Adventskonzerte, fort. Diese sind so erfolgreich, dass Buxtehude bald der strahlendste Vertreter der Norddeutschen Orgelschule ist, den zu besuchen sich Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Johann […] mehr »


Top