home

N° 1229
27.11. - 03.12.2021

nächste Aktualisierung
am 04.12.2021



Startseite · Klang · Testgelände

Volt & Vinyl

Mstislaw Rostropowitsch

Für die Ewigkeit

Im Jahr 1991 suchte der russische Starcellist Mstislaw Rostropowitsch die Stille einer Kirche auf, um sich ganz und gar dem Hochamt der Celloliteratur zu widmen. Die Wahl fiel auf die berühmte Basilika im burgundischen Vézelay. Und hier suchte Rostropowitsch das Gespräch mit Johann Sebastian Bach – über dessen sechs Suiten für Violoncello solo. Zum Glück hatten die Tontechniker damals einen blendenden Tag. Und so verlor sich nicht ein einziger Ton, ein einziger tiefer Gedanke, den Rostropowitsch seinem Instrument entlockte, in den heiligen Kirchenräumen, sondern wurde unmittelbar von den Mikrofonen für die Ewigkeit festgehalten. Jetzt liegt dieses Bach-Ereignis mit all seinem tänzerisch diesseitigen Elan und bewegend innigster Spiritualität in einer auch edel aufgemachten Vinyl-Box vor.

Mstislaw Rostropowitsch: „Bach: Cello-Suiten”, 4 LPs

Warner

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 2 / 2021



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Gefragt

Ralf Schmid

Von Techno zu Pyanook

Mit einem Datenhandschuh erweitert der Pianist auf überraschende Weise das Klangspektrum des […]
zum Artikel

Gefragt

Max Richter

Klingt einfach

Längst ist der Komponist eine anerkannte Berühmtheit. Musikalisch mit den Massen zu flirten, war […]
zum Artikel


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Zum Warmwerden: Von Tenören, die gerne auf der Rasierklinge zwischen Kunst und Kommerz reiten, ist es ja bekannt. Das aber auch Instrumentalisten „ihr“ Weihnachtsalbum aufnehmen, hat Seltenheitswert. Zumal, wenn es auch noch so glückt wie im Fall des Harfenisten Xavier de Maistre. Der verbindet gleich mehrere Programmideen. So ist dieses Album nämlich nicht nur Begleitmusik fürs Weihnachtszimmer, sondern auch eine Verneigung vor einem großen Kollegen unter den Konzertharfenisten, […] mehr


Abo

Top