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Pasticcio

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Neue Deutsche Oper am Rhein

Schon lange ist das an der Heinrich-Heine-Allee gelegene Düsseldorfer Opernhaus in die Jahre gekommen und verschlingt ständig Millionen von Sanierungskosten. Bereits 2019 flammte daher kurz die Diskussion auf, ob es nicht kostengünstiger wäre, gleich ein neues Opernhaus zu bauen. Jetzt hat der frisch gewählte Düsseldorfer OB Stephan Keller diesen Gedanken aufgegriffen und ein erstes Konzept für einen möglichen Neubau erarbeiten lassen. Danach würde er je nach Standort zwischen 636 und 700 Millionen kosten. Wobei Keller Wert darauf legt, dass das Opernhaus nicht nur zentral liegt, sondern auch ganz neue Angebote möglich macht. So sollten die Pforten auch tagsüber geöffnet sein, für Workshops für Schulen, Lunch-Konzerte oder Ausstellungen. Wichtig bei all den Plänen aber ist, dass nicht nur die Düsseldorfer Bürger dabei ein entscheidendes Wörtchen mitreden müssen. Die Opernhauspolitik der Nachbarkommune Köln sollte ein warnendes Beispiel dafür sein, wie man es auf keinen Fall machen darf.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 2 / 2021



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Eva Jagun stammt aus einer Kölner Musikerfamilie und lernte zunächst Geige, Flöte, Gitarre und Klavier. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie in diversen Chören und Bands, später studierte sie in Hamburg Musik, seit einigen Jahren lebt sie in Berlin.
Dort arbeitet sie als Sängerin wie auch als Geigerin im Studio und auf der Bühne mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen, unter anderen mit Nina Hagen oder Dieter Hallervorden. Wichtige Impulse erhielt sie vom kanadischen Jazzbassisten […] mehr


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