home

N° 1229
27.11. - 03.12.2021

nächste Aktualisierung
am 04.12.2021



Startseite · Klartext · Pasticcio

(c) Klick-Print/RGB

Pasticcio

Meldungen und Meinungen der Musikwelt

So klingt Luxus

Wenn Hamburg schon zwei Aushängeschilder wie den Klavierbauer Steinway & Sons und die Elbphilharmonie hat, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann man mit einem gemeinsamen Projekt für Aufsehen sorgen wird. In einer Konzertgala, bei der auch der amerikanische Jazzpianist Brad Mehldau aufspielte, wurde sie nun vorgestellt – die Steinway & Sons Elbphilharmonie Limited Edition. Dahinter verbirgt sich eine streng auf acht Instrumente des Modells B-211 limitierte Reihe, die sich optisch an markanten Designelementen der Elbphilharmonie orientiert. So spiegelt sich etwa die Silhouette des Gebäudes im Notenpult wider. Darüber hinaus hat jeder Flügel einen bekannten Pianisten zum Paten, darunter Jan Lisiecki, Brad Mehldau, Daniil Trifonov und Mitsuko Uchida. Natürlich hat der Elphi-Flügel seinen Preis. 135.000 Euro kostet er – und für 159.000 Euro ist gleich noch das Selbstspiel-System „Spirio“ eingebaut. Dafür fließen immerhin pro Flügel 20.000 Euro an die Stiftung Elbphilharmonie, die die musikalische Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und Familien unterstützt.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 6 / 2018



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Pasticcio

Nearly same procedure as every year

Im Frühjahr war der ECHO-Musikpreis kurzerhand abgewickelt worden. Auslöser war die Verleihung […]
zum Artikel

Pasticcio

Spät, aber nicht zu spät

Ihre nicht gerade rühmliche Rolle während des Nationalsozialismus haben die Wiener Philharmoniker […]
zum Artikel


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Zum Warmwerden: Von Tenören, die gerne auf der Rasierklinge zwischen Kunst und Kommerz reiten, ist es ja bekannt. Das aber auch Instrumentalisten „ihr“ Weihnachtsalbum aufnehmen, hat Seltenheitswert. Zumal, wenn es auch noch so glückt wie im Fall des Harfenisten Xavier de Maistre. Der verbindet gleich mehrere Programmideen. So ist dieses Album nämlich nicht nur Begleitmusik fürs Weihnachtszimmer, sondern auch eine Verneigung vor einem großen Kollegen unter den Konzertharfenisten, […] mehr


Abo

Top