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Wenn Hamburg schon zwei Aushängeschilder wie den Klavierbauer Steinway & Sons und die Elbphilharmonie hat, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann man mit einem gemeinsamen Projekt für Aufsehen sorgen wird. In einer Konzertgala, bei der auch der amerikanische Jazzpianist Brad Mehldau aufspielte, wurde sie nun vorgestellt – die Steinway & Sons Elbphilharmonie Limited Edition. Dahinter verbirgt sich eine streng auf acht Instrumente des Modells B-211 limitierte Reihe, die sich optisch an markanten Designelementen der Elbphilharmonie orientiert. So spiegelt sich etwa die Silhouette des Gebäudes im Notenpult wider. Darüber hinaus hat jeder Flügel einen bekannten Pianisten zum Paten, darunter Jan Lisiecki, Brad Mehldau, Daniil Trifonov und Mitsuko Uchida. Natürlich hat der Elphi-Flügel seinen Preis. 135.000 Euro kostet er – und für 159.000 Euro ist gleich noch das Selbstspiel-System „Spirio“ eingebaut. Dafür fließen immerhin pro Flügel 20.000 Euro an die Stiftung Elbphilharmonie, die die musikalische Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und Familien unterstützt.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 6 / 2018



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