Startseite · Klartext · Pasticcio

Pasticcio

Meldungen und Meinungen aus der Musikwelt

Mozart als Waffe

Der Trick ist nicht neu: Seit langem schon halten sich in den USA und anderswo noble Geschäfte durch das Abspielen von klassischer Musik vor ihren Läden unliebsame Gäste vom Hals. Die Londoner U-Bahn bedient sich nun auch dieses Verfahrens. Durch den „Einsatz“ klassischer Musik auf den besonders gefährlichen Bahnhöfen am Ost-Ende der District Line und der Elm Park Station sei es zu einer „drastischen Verringerung von unsozialem Verhalten“ der dortigen Jugendbanden gekommen. Eine Sprecherin vermutet: „Die Jugendgangs mögen keinen Mozart oder Pavarotti. Die Gangs verschwanden daraufhin einfach.“ Nun plant man, das Modell auf 35 weitere Stationen auszudehnen.

Markus Kettner, RONDO Ausgabe 1 / 2005



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Gefragt

Daniel Hope

Zartheit, wild und rau

Alfred Schnittke ist schon auf der ersten CD des Violinisten von 1999 vertreten. Jetzt hat der […]
zum Artikel »

Pasticcio

Unterm Opernhimmel von Berlin

Als einmal die „Opernwelt“ traditionell auf die zu Ende gegangene Spielzeit zurückblickte, […]
zum Artikel »




Top