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N° 1289
21. - 27.01.2023

nächste Aktualisierung
am 28.01.2023


Pasticcio

Fotogene Musikgeschichte

Als „eine Kathedrale der Musik, einzigartig in der Welt”, hat einmal der große italienische Neutöner Luciano Berio das Archiv des in Mailand beheimateten Ricordi-Verlags bezeichnet. Und […]
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Ausgabe 6/2022

Fanfare

Proben, Pleiten und Premieren: Höhepunkte in Oper und Konzert

Kein Meer, kein Schiff. Das war zu erwarten, wenn Regieminimalist Michael Thalheimer Wagners „Fliegenden Holländer“ inszeniert. Stattdessen sehen wir in der Hamburgischen Staatsoper einen schwarzen Kasten, der von magisch ausgeleuchteten[…]

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Bücher

Verrisse – Respektloses zu großer Musik von Beethoven bis Schönberg

Thomas Leibnitz

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Christian-Pierre La Marca 

Kostbare Vermächtnisse

Wie italienisch sind Haydns Cello-Konzerte? Dieser Frage spürt der französische Cellist auf seinem neuen Album nach.

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Rezensionen der Woche

Jeden Samstag neu!

Camille Saint-Saëns, Franz Liszt, Ludwig van Beethoven u.a.

Klavierkonzerte, Eroica-Variationen u.a.

Francis Poulenc

La voix humaine, Sinfonietta

Sebastian Rochford

A Short Diary

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TV-Programm

Jansons dirigiert Brahms’ Sinfonie Nr. 4

Sonntag, 22. Januar – BR 10:15 Uhr, 45 Min.

In der Nacht zum 1. Dezember 2019 verstarb der weltweit verehrte Dirigent Mariss Jansons. Zwei Monate zuvor fingen die Fernsehkameras des Bayerischen Rundfunks noch einmal die unvergleichliche Atmosphäre eines Konzerts mit dem Maestro ein. Die absolute Hingabe des Dirigenten, das innige Verständnis zwischen Mariss Jansons und seinem Orchester, die spürbare Sympathie zwischen Dirigent und Publikum machten auch dieses Konzert am 11. Oktober 2019 im Herkulessaal der Münchner Residenz zu einem musikalisch wie menschlich besonderen Moment. Gespielt wurde die Sinfonie Nr. 4 von Johannes Brahms, in der der Komponist gleichsam die Summe seines sinfonischen Schaffens zog und die er mit einer Passacaglia von geradezu niederschmetternder Gewalt krönte.
Foto: Matthias Schrader
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Neuerscheinungen

Salgado - Kammermusik, Vol. 1 (Naxos)

Luis Humberto Salgado (1903-1977) war ein überwiegend autodidaktischer Komponist aus Ecuador, dessen Schaffen sowohl von der Volksmusik seines Landes als auch von den Strömungen der zeitgenössischen Moderne geprägt ist. Er verstand sich selbst als „polytechnischen“ Komponisten, der volkstümliche Motive und einzelne Tänze in ein eklektisches, lebendiges und sehr persönliches Idiom einfließen ließ. Dies ist etwa in seiner Violasonate zu hören, in der der lebhafte indigene Tanz Sanjuanito mit ausgefeilten Harmonien erklingt. Die Cellosonate hingegen ist eher neoklassizistisch gestaltet, während das Trio „Selene“ mit unkonventionellen Klängen an die Mondlandung von 1969 erinnert. Salgados Holzbläser-Quintett wiederum formt aus pentatonischen Skalen mithilfe von seriellen Techniken ein „polychromes Gewebe“. All diese Werke haben die Kansas Virtuosi, ein Kammerensemble, das sich aus Dozenten der Musikfakultät an der University of Kansas zusammensetzt, als Weltersteinspielungen aufgenommen.
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Online-Artikel

Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2023:

Leuchtturm der Wettbewerbslandschaft

Vom 11. bis zum 15. Januar geben sich die besten Orgel- und Cello-Studenten Deutschlands in Berlin die Klinke in die Hand.

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Konstantin Reinfeld

Brückenbau

In der Hamburger JazzHall eröffnet der Virtuose an der Mundharmonika mit Pianist Benyamin Nuss die Klassik-Welt.

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Verlosungen

Antonio Pappano und das Orchestra di Santa Cecilia sind am 29. Januar in der Philharmonie Essen zu Gast, sowie am 1. Februar in der Elbphilharmonie Hamburg. RONDO verlost 2×2 Karten für die beiden Konzerte.

Das Orchestra di Santa Cecilia präsentiert sich sinfonisch in Essen (29.01) und mit Jan Lisiecki als Solisten in Hamburg (01.02). zur Verlosung

Gewinner unserer Verlosungen

Hier finden Sie den Überblick der Gewinner unserer Verlosungen. mehr

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Nächstes Heft: 10.2.2023

CD zum Sonntag

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In den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts gehörte Selim Palmgren (1878-1951), ein Schüler von Ferruccio Busoni und Conrad Ansorge, zu den meistgespielten skandinavischen Klavierkomponisten. Seine Klavierwerke zeigen sowohl romantische wie auch impressionistische Merkmale und wurden von einigen der größten Pianisten der damaligen Zeit wie Ignaz Friedman, Myra Hess, Wilhelm Backhaus und Benno Moiseiwitsch aufgeführt und eingespielt. In unseren Breiten ist Palmgren nahezu […] mehr


Kommentare

Pasticcio

Herbert Blomstedt wurde nicht in San Francisco geboren, sondern in Springfield, Massachusetts. Rund […] mehr

Hanne Fischer, Kari Dahl Nielsen, Fredrik Bjellsäter, Palle Knudsen, Nicolai Elsberg, Königlich Dänisches Orchester, Königlich Dänischer Chor, Okko Kamu, Jean Sibelius, „The Tempest“

So ganz unbekannt sollte diese Schauspielmusik den Willigen nicht sein, ist sie doch komplett […] mehr

Ihre eher nebensächliche Erwähnung, der Version Gamzou, finde ich merkwürdig. Gibt es dafür […] mehr

London Symphony Orchestra, Sir Simon Rattle, Anton Bruckner , Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“

Schade! Nur ein "platter" Satz zur Interpretation. Keine Anmerkungen zur Aufnahmequalität. […] mehr

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