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© C. P. E. Bach *1714/cpebach.de

Pasticcio

Glückwunsch, CPE!

Am 8. März feiert zwar nicht die ganze Musikwelt, aber doch ein großer Kreis von Kennern und Liebhabern seines Schaffens den 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach. Und ganz weit vorne in der Gratulantenschar stehen natürlich jene Städte, die wichtige Lebens- und Wirkungsstätten des zweitältesten Sohnemanns von J.S. Bach gewesen sind. Wie man ihn im Einzelnen in seiner Geburtsstadt Weimar, aber auch in Berlin, Potsdam, Frankfurt (Oder), Leipzig und nicht zuletzt in Hamburg am 8. März und überhaupt das ganze Jahre hochleben lässt, erfährt man auf der Website www.cpobach.de. Dieses virtuelle Städtenetzwerk präsentiert einen interaktiven Veranstaltungskalender, aber auch Hörbeispiele sowie ein vom Leipziger Bach-Archiv erstelltes Werkverzeichnis. Mitfinanziert hat das große Jubiläumsprojekt mit rund 250.000 Euro die Stadt Hamburg, wo Bach die letzten zwanzig Jahre seines Lebens als Kirchenmusikdirektor der fünf Hamburger Hauptkirchen gewirkt hat. Dementsprechend feiert man den „Hamburger Bach“ an dessen Geburtstag groß und auch danach prominent. Am Nachmittag des 8. März spielt zunächst Pianistin Ana-Marija Markovina aus ihrer gerade veröffentlichten Einspielung des gesamten Klavierwerks von C.P. E. Bach. Am frühen Abend präsentiert der Chor St. Michaelis in der Hauptkirche St. Michaelis festliche Chorwerke von ihm. Und am Sonntag wird schließlich das bis zum 12. März dauernde, u.a. mit Claudia Maurer-Zenck, Arne Stollberg und Dorothea Schröder hochkarätig besetzte Symposium „C.P.E. Bach und Hamburg. Generationenfolgen in der Musik“ eröffnet.

Guido Fischer



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